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[30.12.2020] “Genug ist Genug: Narzissmus, Egozentrik und emotionaler Missbrauch: Wie toxische Beziehungen entstehen – und wie Sie sich daraus lösen können“

Veröffentlicht am 30.12.2020, 10:21 Uhr

***“Genug ist Genug: Narzissmus, Egozentrik und emotionaler Missbrauch: Wie toxische Beziehungen entstehen – und wie Sie sich daraus lösen können“***
In meinen Büchern, Vorträgen und Interviews thematisiere ich viele Aspekte der menschlichen Psyche, darunter fallen auch besonders Persönlichkeits- und Beziehungsstrukturen. Viele Menschen geben mir die Rückmeldung, dass meine Erklärungen dieser Themen ihnen dabei geholfen haben, eigene Eigenschaften und Erlebnisse neu zu betrachten und zu reflektieren. Solche Rückmeldungen freuen mich natürlich sehr.
Ein Thema, das ich besonders im Rahmen meines Buches über „Sadisten“ (aus dem Jahr 2015) ausführlich behandelt habe, ist die psychologische Analyse ungesunder Beziehungen, populärwissenschaftlich gerne auch als „toxische Beziehungen“ bezeichnet. Wie der Begriff bereits nahelegt, kann die Beziehung mit einem toxisch wirkenden Partner kontinuierlich schädigen, ja sogar psychische Krankheitssymptome auslösen. Wie bei einer Vergiftung steht der Schaden in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kontakt zur toxisch wirkenden Person. Nach einem endgültigen Kontaktabbruch können die emotionalen Wunden heilen und negativen Effekte dauerhaft verschwinden.
Eine solche Beziehung habe ich im Unterkapitel „Fifty Shades of Personality Disorder - Eine düstere Liebesgeschichte aus dem wahren Leben“ (S. 180 bis S. 217 im „Sadisten“-Buch) ausführlich dargestellt und beleuchtet. Das Kapitel spielt nicht zufällig auf die aus vielen Gründen inhaltlich fragwürdige „Fifty Shades“ Buch- und Filmreihe an.
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Mehr zur Problematik der „Fifty Shades“ Buch- und Filmreihe:
- „Warum 'Fifty Shades Darker' gefährlich ist – erklärt von einer Kriminalpsychologin, die zu Sadisten forscht“:
- https://www.vice.com/.../warum-fifty-shades-darker... einer-kriminalpsychologin-die-zu-sadisten-forscht
- „Lydia Benecke: Shades of Grey ist sexuelle Gewalt“:
- „Everything Wrong With Fifty Shades Of Grey In 18 Minutes Or Less“:
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Die Geschichten in meinem „Sadisten“-Buch beginnen ähnlich wie „Fifty Shades of Grey“: Eine junge, lebensunerfahrene und selbstunsichere Frau trifft einen selbstsicheren, charmanten, (aufgrund seines Alters) ihr an jeglicher Erfahrung deutlich überlegenen Mann, der sie intensiv umgarnt und für sich vereinnahmt.
Doch in der Realität entwickelt sich der vermeintliche Traum zum Alptraum, der die Frau beinahe ihr Leben kostet.
Ich fasse einige Kernaspekte der Geschichte, denen man einen recht typischen Verlauf einer „toxischen Beziehung“ entnehmen kann, mithilfe der folgenden Zitate aus meinem Buch zusammen.
„(...) Elisabeth sei schließlich für den Rest ihres Lebens sein persönliches Eigentum, die großartigste Frau, die er je kennengelernt habe, seine Seelenverwandte und die erste Frau, für die er jemals echte, tiefe Liebe empfunden habe. All dies sind Aussagen, die Richard zu Beginn der festen Beziehung tätigt. Einerseits idealisiert er Elisabeth über die Maßen, andererseits will er sie ganz besitzen und erträgt den Gedanken nicht, andere Männer könnten an ihr interessiert sein. Dies geht so weit, dass er ihr das Versprechen abnimmt, sich zu erhängen, sollte er vor ihr sterben, damit kein anderer Mann sie jemals »besitzen« könne. Er sagt, er wolle am liebsten jeden Tag und jede Nacht mit Elisabeth verbringen, und setzt dies auch zügig um. (...)“.
„(...) Zum Zeitpunkt seiner Vorwürfe und Klagen gegenüber Elisabeth ist er in der »Abwertungsphase« seiner Partnerin angelangt. Diese steht im krassen Kontrast zu der früheren – und auch zwischendurch immer wieder aufkeimenden – »Idealisierung« seiner Lebensgefährtin. Elisabeth ist derweil emotional, sozial und finanziell völlig von ihm abhängig. Richard fährt sie immer wieder auch in Gegenwart anderer gereizt an oder macht abwertende Kommentare, die er anschließend als »kleine Neckereien« hinstellt. Wenn sie ihn darauf aufmerksam macht, antwortet er wie immer, sie sei verrückt und würde sich dies einbilden. Außerdem sei sie grundsätzlich überempfindlich. (...)“.
„(...) Elisabeth gibt – auch wenn sie über sein Verhalten gelegentlich selber wütend wird – am Ende immer wieder nach und versucht, egal wie erniedrigend oder grauenvoll es für sie ist, seinen Willen umzusetzen, um das drohende Beziehungsende abzuwenden. Selbst wenn er ihr frei erfundene Sachverhalte vorwirft, versucht sie nicht mehr, sich dagegen zu verteidigen, sondern ignoriert diese Aussagen nur noch, in der Hoffnung, dass er sich bald wieder abregt. Ein harmloses Beispiel hierfür ist ein Vorfall während einer Party. Richard und Elisabeth plaudern mit gemeinsamen Freunden. Da es zu wenig Sitzgelegenheiten gibt, setzt sich Elisabeth im Schneidersitz auf den Boden und unterhält sich mit einem alten Bekannten, der ihr gegenüber ebenfalls auf dem Boden sitzt. Richard, auf einem Stuhl neben ihr, zischt sie irgendwann gereizt an, sie solle aufhören, »sich so breitbeinig zu präsentieren«. Ihr alter Bekannter schaue die ganze Zeit direkt unter ihren Rock, weil sie sich ihm durch ihre Sitzhaltung sexuell verführerisch anbiete. Elisabeth ist schockiert, denn sie hat einen knielangen Rock an, der so aufgefaltet ist, dass es absolut unmöglich ist, darunter zu schauen. Ganz abgesehen davon, dass ihr alter Bekannter auch im Sitzen deutlich größer ist als sie. Aber auch hier gibt Elisabeth nach, entschuldigt sich für ihr »unverfrorenes« Benehmen und setzt sich möglichst vorsichtig anders hin, um das Missfallen ihres Partners nicht weiter zu erregen. Sie glaubt zu dieser Zeit insgesamt, dass er Recht hat, dass seine psychischen »Aussetzer« allein ihre Schuld sind, dass sie alles falsch wahrnimmt, unerträglich für ihn ist und daher verpflichtet, jede seiner Forderungen zu erfüllen. Da sie sich selbst nicht mehr traut und kein Selbstwertgefühl mehr hat, ist sie völlig abhängig von Richard. Es dauert Jahre, bis sie zu begreifen beginnt, dass ihr Partner nicht mit allem Recht hat und dass er, ohne es auch nur ansatzweise selbst mitzubekommen, kontinuierlich dazu beiträgt, dass sich ihre psychische Verfassung rapide weiter verschlechtert. (...)“.
Spoilerwarnung: Hier wird dargestellt, wie die Geschichte ausging.
„(...) Inzwischen lebt Elisabeth seit mehreren Jahren mit einem anderen Partner zusammen. Alle Konflikte und Krisen, die sie aus ihrer Beziehung mit Richard kennt, sind Vergangenheit. (...) Ihr Selbstwertgefühl ist inzwischen deutlich stabilisiert, die Depressionen haben kontinuierlich abgenommen, und ihre Wahrnehmung in dieser Beziehung ist, der Auskunft ihres neuen Partners nach, völlig in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit. Sie habe nur noch immer die Neigung, sich zu häufig zu entschuldigen und zu rechtfertigen, merkt er an – offenbar ein Überbleibsel der vielen Jahre mit Richard. Letztens sei sie mit ihrem neuen Partner einer alten Bekannten aus Richards Freundeskreis begegnet, berichtet Elisabeth. Man habe gemeinsam etwas geplaudert, und die alte Bekannte habe angemerkt, dass Elisabeth sehr viel positiver und glücklicher wirke als zu der Zeit, als man sich das letzte Mal in Anwesenheit von Richard sah. Auf die Frage, was aus ihrer »Krankheit« geworden sei, antwortete Elisabeth fröhlich: »Aus unerklärlichen Gründen ist seit der endgültigen Trennung bei mir offenbar eine Spontanheilung eingetreten."
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Lesenswerte Artikel zum Thema „Gaslighting“:
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Als ich mich diesem Thema in meinem 2015 veröffentlichten Buch über „Sadisten“ widmete, war meine Hoffnung, besonders selbstunsichere und lebensunerfahrene Menschen vor einem solchen Beziehungsverlauf zu warnen und ihnen dadurch Leid zu ersparen. Möglicherweise wäre „Elisabeth“ der Verlauf dieser Beziehung erspart geblieben, wenn sie schon an deren Anfang Informationen über typische Merkmale „toxischer Beziehungen“ und auch das Prinzip des „Gaslighting“ gehabt hätte.
Da mir die Aufklärung in diesem Bereich sehr wichtig ist, habe ich mich über die Anfrage von Almut Siegert und Silke Gronwald gefreut, etwas zu ihrem Buchprojekt „Genug ist Genug: Narzissmus, Egozentrik und emotionaler Missbrauch: Wie toxische Beziehungen entstehen – und wie Sie sich daraus lösen können“ beitragen zu können. Das Ergebnis ist ein Interview mit mir, das auf den Seiten 127 bis 147 des Buches zu finden ist. Das Buch erschien im Februar 2020, es ist als Taschenbuch oder E-Book erhältlich.
Hier ein Auszug aus dem im Buch enthaltenen Interview mir mir, das verdeutlicht, wie wichtig Realitätskontrolle von außen für Menschen ist, die in entsprechende Beziehungen geraten:
„Frage: Bevor ich zur Erkenntnis komme „Ich stecke womöglich in einer dysfunktionalen Beziehung. Ich brauche Hilfe“, muss ich ja etwas beobachtet und erlitten haben. Was sind typische Hinweise?
Zu Beginn ist es häufig Love Bombing. Man ist für diesen Menschen einfach die großartigste Person auf der ganzen Welt. Das kennt man ja auch von Sekten: Es wird überschwänglich aufgewertet, geschmeichelt und gelobt. Ein weiteres Warnsignal ist Isolierung: Freundschaften und Kontakte mit anderen werden nach und nach madig gemacht, nicht gern gesehen, verhindert.
Manchmal dienen auch gemeinsame Geheimnisse der Abschottung. Gaslighting ist eine Strategie, die von narzisstischen Persönlichkeiten ebenfalls häufig verwendet wird. Eine ganz perfide Art der Manipulation. Der andere beginnt nämlich irgendwann an seiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln, denkt, er wäre verrückt, etwa weil er sein Auto wiederholt nicht mehr findet - welches der Gaslighter jedoch ständig heimlich umparkt. Das wäre so ein ganz plakatives Beispiel. Oder in einem meiner Fälle hatte ein Mann immer wieder schreckliche Wutanfälle, behauptete aber hinterher stets: „Ich hab doch gar nicht geschrien. Das hast du dir eingebildet, du fantasierst.“. Und weil in diesen Momenten nie eine dritte Person zugegen war, gab es für die betroffene Partnerin keine Realitätsprüfung. Sie war viel jünger und weniger lebenserfahren als er, sie begann ihre Sicht der Dinge in Frage zu stellen.
Frage: Wie ging die Geschichte weiter?
Sie hat dann ein paarmal heimlich die Handy-Kamera mitlaufen lassen. Als ihr Typ wieder anfing mit: „Nein, nein, das war doch gar nicht so. Ich habe dich doch gar nicht angeschrien. Ich war nicht übergriffig“, da hat sie ihm das Video gezeigt, woraufhin er ausgerastet ist: „Wenn du das nicht sofort löschst, dann verklage ich dich und ruiniere dein Leben.“
Das war der Moment, wo der Frau klar wurde: „Ich habe es mir nicht eingebildet. Ich habe einen objektiven Beweis, meine Erinnerung stimmt.“
Frage: Beendete sie die Beziehung?
Es ging hin und her, immer wieder gab es Love Bombing mit anschließender Entwertung, immer wieder von Null auf Hundert, vor und zurück. Das ging so weit, dass er irgendwann die Scheidung eingereicht hat, um kurze Zeit später über seine Anwältin dem Gericht mitzuteilen, dass man einen Versöhnungsversuch starte. Einige Monate später ging er wieder zu seiner Anwältin und meinte, nun wolle er das Scheidungsverfahren, das Trennungsjahr sei ja jetzt um. Da hat die Anwältin gesagt: „Moment mal, Sie haben doch selber das Trennungsjahr vor einigen Monaten gestoppt. Ich habe das doch auf Ihre Anweisung hin für Sie so vor Gericht eingereicht." Wollte er nicht hören. Schließlich saßen sie vor der Richterin. Da hat er gesagt: „Meine Ex-Partnerin lügt. In dem Trennungsjahr habe ich sie höchstens zweimal gesehen und das auch nur aus Mitleid." Was echt witzig war, weil nämlich erstens dem Gericht schriftlich vorlag, dass er vor Monaten das Trennungsjahr gestoppt hatte. Weiterhin hatte seine Frau ihn in diesen Monaten auf viele Veranstaltungen als seine Partnerin begleitet, wofür es viele Zeugen gab und Hunderte von Fotos, die es belegten.
Frage: Was geht in solchen Menschen vor? Glauben sie, was sie behaupteten? Oder versuchen sie nur mit dreisten Lügen so weit wie möglich durchzukommen?
Das ist die Frage. Vielleicht dachte er, er kommt damit durch. Oder er hat sich wirklich eingeredet, das es so war. Ob es das eine oder das andere ist, kann man bei diesem Grad von Auffälligkeit schwer sagen.
Frage: Und wie lief die Gerichtsverhandlung weiter?
Es gab objektive Belege, dass dieser Mann nicht die Wahrheit sagte: der von seiner Anwältin in seinem Auftrag offiziell eingereichte Versöhnungsversuch, die Fotos und diverse Zeugen des Versöhnungsversuchs. Die harten Fakten widerlegten seine Darstellung. Das wurde ihm bei der Verhandlung auch rückgemeldet. Er ist dann ausgeflippt, hat einen Wutanfall bekommen, hat die Richterin angepöbelt, die ihn daraufhin ermahnt hat, dass sie ihm gleich eine Strafe ausstellt, wenn er sich weiter so respektlos verhält. Seine Antwort: „Sie wissen ja, wo ich wohne. Dann schicken Sie mir doch die Rechnung zu." Dann ist er aus dem Gerichtssaal rausgerannt. Seine Anwältin, eine teure Fachanwältin, ist ihm hinterhergelaufen und hat ihn angefleht, sich nicht wie ein Irrer aufzuführen.
Frage: Hat die Anwältin denn ihrem Mandanten geglaubt?
Bis zu dem Punkt, wo er ausgeflippt ist, anscheinend schon. Nach der Verhandlung ist sie zu der Anwältin der Frau gegangen und meinte: „Unter uns, ich dachte bis heute Morgen, dass mein Mandant eine psychisch kranke Frau geheiratet hat. Aber das, was ich gerade gesehen habe, war so krass, dass ich jetzt an seiner geistigen Gesundheit zweifle." Für die Frau war das sehr heilsam. Zwei Anwältinnen und eine Richterin waren Zeuginnen, dass ihre Wahrnehmung richtig gewesen war.“
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Diese Frau musste - wie viele Opfer solcher Beziehungen - langsam wieder lernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen und ihr Selbstwertgefühl wieder zu stabilisieren. Dabei half ihr, dass sie immer mehr objektive Beweise dafür erhielt, wie gestört die Realitätsaussagen und Verhaltensweisen des Mannes waren. Seine völlig absurden, leicht widerlegbaren Aussagen vor Gericht und sein dortiges Verhalten beschrieb sie später wie den Vorgang des Erwachens aus einem verstörenden Alptraum. Das nicht mehr leugenbare Ausmaß seiner - nun auch in einem objektiven Rahmen zutage getretenen - Auffälligkeiten bestätigte ihr, dass ihre Wahrnehmungen in all den Jahren offensichtlich doch nicht völlig falsch gewesen waren. Nicht ihre Wahrnehmung war ver-rückt, sondern seine Behauptungen und sein Art der Beziehungsgestaltung. Dieser Mann war unfähig dazu, eine Beziehung auf Augenhöhe mit einem selbstbewussten, emotional, sozial und finanziell unabhängigen Individuum zu leben.
In den folgenden Jahren bestätigten immer wieder Menschen, die mit dem Mann privat oder geschäftlich zu tun hatten, dass er auch in anderen Kontexten seine Maske zuweilen verlor. Er entfernte alle Menschen aus seinem Leben, die ihm auch nur den Hauch einer kritischen Rückmeldung zukommen ließen. Geschäftspartner*innen berichteten, dass allgemein bekannt sei, die einzige Art, mit diesem Mann beruflich auszukommen, bestünde darin, ihm nie zu widersprechen und alle seine noch so abstrusen Forderungen freundlich nickend zu erfüllen. Menschen in seinem Umfeld, die nicht exakt so funktionierten, wie es der Mann verlangte, wurden umgehend ausgetauscht. Dies hatte zur Folge, dass dieser Mensch am Ende nur noch von heuchelnden Schmeichler*innen umgeben war, die sich einen Nutzen von ihm versprachen. Er wurde zum einsamsten Menschen der Welt, ohne es selbst zu bemerken.
Parallel hierzu gelang der Frau der Aufbau einer langjährigen, gesunden und harmonischen Partnerschaft, in der ihre Gefühle und Wahrnehmungen sich als unproblematisch erwiesen. Sie verglich die Erholung von dieser Ehe mit der Erholung von einer langen, schweren Erkrankung - eine durchaus passende Metapher.

 

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